Abschied von der Zukunft
ISBN:
978-3-907396-09-4
Verlag:
NZZ Libro ein Imprint der Schwabe Verlagsgruppe AG
Land des Verlags:
Schweiz
Erscheinungsdatum:
14.11.2022
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
112
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Seit Langem sah keine junge Generation die Zukunft düsterer als die heutige. Sie erlebt den Ausbruch unbekannter Seuchen, sie rechnet mit dem Klimakollaps, sie ist schockiert über den Ausbruch eines Kriegs in Europa, sie befürchtet eine Abnahme des Lebensstandards: Dies ist die Weltlage, in die diese Generation hineinwächst. Die apokalyptische Grundstimmung drückt sich in der zeitgenössischen Kultur aus. Ob Film oder Literatur, ob Netflix oder Malerei: überall dominieren das Düstere, die Katastrophe, die Endzeit.
Aus heiterem Himmel kommt diese Stimmungslage nicht. Nach 1945 trat die Welt in eine Phase des Aufbruchs, der Zukunftsfreude, des Optimismus ein. Kurz nach 1970 schlug die Stimmung um. Katalysator war der Bericht «Grenzen des Wachstums», die der Club of Rome vor 50 Jahren publizierte. Nun breitete sich eine pessimistische Grundstimmung aus, die auf die Furcht vor dem ökologischen Kollaps der Erde zurückzuführen ist. Spätestens nach 9/11 begannen sich die schlechten Nachrichten zu häufen. Die Zukunft präsentiert sich so düster, dass man sich eigentlich nur noch von ihr abwenden kann.
Doch die Zukunft kommt auf jeden Fall. Wer sich ihr verweigert, fördert genau das, wovor er sich fürchtet – nämlich, dass alles immer schlimmer wird. Das Buch von Felix E. Müller zeichnet den Weg von der optimistischen zur pessimistischen Weltsicht nach, erklärt die Schlüsselrolle des Club of Rome, gibt einen Überblick über die dystopische Gegenwartskultur und wirft einen Blick in die Zukunft, die einer Generation blüht, die sich von ihr abwendet.
Schlagwörter
Krieg
Klima
Greta Thunberg
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9/11
Millennials
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Blick in die Zukunft
Weltuntergangsangst
die Katastrophe
Abschied von der Zukunft
Schlüsselrolle des Club of Rome
vom Optimismus zum Pessimismus
Stimmungsumbruch nach 1970
Zukunftsfreude nach 1945
Phase des Aufbruchs nach 1945
zeitgenössische Kultur
die Endzeit
Felix E. Müller
das Düstere
apokalyptische Grundstimmung
aktuelle Weltlage
düstere Zukunft
dystopische Gegenwartskultur
50 Jahre Weltuntergangsängste
Weltuntergangsängste
Endzeitstimmung der jungen Generation und was sie bedeutet
Biografische Anmerkung
Felix E. Müller, Dr., studierte Germanistik, Musikwissenschaften und Mathematik an der Universität Zürich und promovierte 1978. Er stieg beim Züri Leu in den Journalismus ein, wechselte zur Weltwoche, war Auslandskorrespondent in Washington D. C. und 1996/97 Chefredaktor a. i. 1997 wechselte er als Autor zur NZZ, übernahm dann die Leitung des Ressorts Zürich. Er leitete die Konzeptarbeiten für die NZZ am Sonntag und wurde 2002 deren erster Chefredaktor. Seit seinem Rücktritt 2017 ist er als Berater und Publizist tätig.









