Akteneinsicht
ISBN:
978-3-7065-6161-7
Auflage:
mit zahlreichen, teils farbigen Abb. und eingelegtem Lesezeichen
Verlag:
Studien Verlag
Land des Verlags:
Österreich
Erscheinungsdatum:
19.10.2021
Herausgeber:
Reihe:
transblick
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
256
Lieferung in 3-4 Werktagen
Versandkostenfrei ab 40 Euro in Österreich
Die Sozialpsychologin Marie Jahoda (1907–2001) saß 1936/37 neun Monate in Haft. Ihr Verbrechen war, als Revolutionäre Sozialistin die Diktatur des Dollfuß-Schuschnigg-Regimes bekämpft zu haben. Bei den Verhören und vor Gericht hielt sich Jahoda strikt an eine Regel der konspirativen Untergrundarbeit: Gib nur zu, was nicht mehr bestritten werden kann, und belaste andere nicht.
„Dieses Buch leistet einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung und würdigt eine Frau, deren politischer Widerstand gegen Diktaturen Vorbildwirkung als Gegenpol zu einer heute weitverbreiteten Politikverdrossenheit hat – denn: ‚Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur wieder auf.‘“
Friedrich Forsthuber, Präsident des Wiener Landesgerichts für Strafsachen
Schlagwörter
Biografie
Sozialismus
Diktatur
Wien
Sozialwissenschaft
Haft
Sozialforschung
Marie
Zwischenkriegszeit
Ständestaat
1930
Dollfuß
Austrofaschismus
Die Arbeitslosen von Marienthal
Jahoda
Lebenspsychologie
Sozialforscherin
Dollfuß-Regime
politisch verfolgt
Revolutionäre Sozialistin
Revolutionäre Sozialisten
Gerichtsakt
Christlichsoziale
Biografische Anmerkung
Die HerausgeberInnen:
Johann Bacher, Soziologe, Univ.-Prof. am Institut für Soziologie der Johannes Kepler Universität Linz.
Waltraud Kannonier-Finster, Soziologin, Ass.-Prof. am Institut für Soziologie der Universität Innsbruck (bis 2011).
Meinrad Ziegler, Soziologe, a. Univ.-Prof. i. R. am Institut für Soziologie der Johannes Kepler Universität Linz.









