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Algorithmen und Diskriminierung

Bestandsaufnahme und normative Vorgaben für den Umgang mit Diskriminierungen durch algorithmische Systeme
ISBN:
978-3-16-200099-6
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
31.03.2027
Autoren:
Reihe:
Jus Publicum
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
1100
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184,10 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
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Das Problem der Gleichheit gehört zu den klassischen Fragestellungen des Rechts. Algorithmische Systeme nutzen heute vermehrt maschinelles Lernen und funktionieren damit nach den Regeln der Statistik. Verursachen sie Ungleichbehandlungen, bilden diese algorithmischen Diskriminierungen eine besondere Herausforderung für das häufig normativ denkende Antidiskriminierungsrecht. Hannes Beyerbach liefert eine umfassende Bestandsaufnahme über die Erscheinungsformen und komplexen Ursachen von Ungleichbehandlungen im Zusammenhang mit dem Einsatz von Algorithmen. Er zeigt, dass das geltende europäische und nationale Recht auch nach Inkrafttreten zentraler Digitalrechtsakte der EU grundrechtswesentliche Fragen der algorithmischen Fairness nicht ausdrücklich adressiert und macht erste Vorschläge zur Ergänzung des geltenden Rechts, um angemessen auf algorithmische Diskriminierungen zu reagieren.
Biografische Anmerkung
Geboren 1982; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Passau mit Fachspezifischer Fremdsprachenausbildung in Französisch; 2008 Erste Juristische Prüfung; 2012 Zweite Juristische Prüfung (OLG München); 2011 Promotion (Universität Passau); Akademischer Rat/wiss. Mitarbeiter an den Universitäten Passau und Mannheim; 2023 Habilitation (Universität Mannheim); Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Mannheim und Greifswald, an der Freien Universität Berlin und im Wintersemester 2025/2026 an der LMU München.