Alpha-Boys
Theoretisch dürfen Männer weinen, sich die Fingernägel lackieren und müssen Konflikte nicht mit den Fäusten regeln. Doch so ganz scheint es dem Y-Chromosom nicht zu behagen, weshalb der Trend für junge Männer heute wieder zum traditionellen Rollenbild geht. Aurel Mertz, selbst Mann und dazu noch Comedian, ist davon komplett verwirrt: Warum nach Muskeln und Krypto-Geld streben, statt die Freiheiten einfach anzunehmen? Was hat uns so verletzt, dass wir Einsamkeit und emotionale Verrohung suchen? Worin unterscheiden sich Alphas eigentlich von Betas und Sigmas? Und was haben Trump, Putin und sogar Friedrich Merz damit zu tun?
In Alpha-Boys begibt sich Aurel Mertz auf eine Reise durch die Manosphere und sucht all jene Orte auf, an denen die Männerseele leidet, aber auch Leid verbreitet. Er findet Antworten in Verletzlichkeit, im Kapitalismus und sogar im indonesischen Dschungel.
Aurel Mertz ist ohne traditionelle Männlichkeitsideale in Stuttgart aufgewachsen. Seinen ersten freilaufenden Alphamännern begegnete er erst, als er in die Medienbranche einstieg. Als Comedian und Host legte er sich unter anderem schon mit Dressurreiter*innen, deutschen Polizist*innen und Innenministern an, bevor er für dieses Buchprojekt in die Untiefen der Manosphere hinabstieg und der Spur des Geldes bis in den indonesischen Dschungel folgte. Nach Lehrjahren in Wien und Istanbul lebt Aurel Mertz heute in Berlin.









