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Am Abzug

Vermeintliche Freiheit, tödlicher Alltag – eine amerikanische Geschichte | Wie Waffenkultur, Gewalt und Demokratie zusammenhängen
ISBN:
978-3-492-07184-0
Auflage:
Auflage
Verlag:
Piper
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
29.01.2027
Autoren:
Bearbeiter:
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
416
Ladenpreis
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2025 sind in den USA rund 40.000 Menschen durch Schusswaffen ums Leben gekommen. Warum greifen so viele Amerikaner zur Waffe? Der Soziologe Harel Shapira hat zehn Jahre lang Schusswaffenkurse besucht, um genau das zu verstehen. Was er dabei lernt, geht weit über Ballistik hinaus: Diese Kurse vermitteln eine Weltanschauung, geprägt von rassistischen Ängsten, aggressiver Männlichkeit und der Überzeugung, dass Gewalt legitim ist. Shapiras These ist so einfach wie erschütternd: Das eigentliche Risiko des Waffenbesitzes ist nicht mehr Gewalt allein, es ist die Bedrohung der Demokratie selbst. 

Biografische Anmerkung

Harel Shapira ist Professor für Soziologie an der University of Texas in Austin. Seine Forschungsschwerpunkte sind Waffenkultur und -politik, Milizen und rechte Strömungen in den USA. Er ist Herausgeber und Autor diverser Fachliteratur zu diesem Thema, sowie er unter anderem in der New York Times journalistische Artikel zum Umgang mit und Verständnis von Waffen in den USA veröffentlicht hat. Dies ist sein erstes Buch auf dem deutschen Buchmarkt.