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Armut grenzt aus

Sozialalmanach 2021
ISBN:
978-3-85592-177-5
Verlag:
Caritas-Verlag
Land des Verlags:
Schweiz
Erscheinungsdatum:
08.12.2020
Herausgeber:
Reihe:
Sozialalmanach
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
320
Ladenpreis
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Armut ist nicht nur mit Geldnot verbunden, sondern auch mit eingeschränkter gesellschaftlicher Teilhabe. Der Sozialalmanach 2021, herausgegeben von Caritas Schweiz, fokussiert erstmals auf die Mechanismen von sozialer Ausgrenzung und darauf, wie diese mit der Armutsproblematik verschränkt sind. So werden gesellschaftliche (Macht-)Verhältnisse sichtbar, die dazu führen, dass Menschen in demokratischen Gesellschaften trotz garantierter sozialer und politischer Rechte Ausgrenzung erfahren - in sozialer und kultureller Hinsicht, aber auch auf dem Arbeits- oder Wohnungsmarkt und im Bildungsbereich. Ein Schwerpunkt liegt darauf, wie der Arbeitsmarkt seine Integrationsfunktion zunehmend verloren hat, ohne dass die Gesellschaft adäquat darauf antwortet. Wie nicht zuletzt die Corona-Krise gezeigt hat, sind gerade Menschen in schlecht bezahlten Berufen dem Risiko der Arbeitslosigkeit besonders stark ausgesetzt. Gleichzeitig ist ein Job längst kein Garant mehr für Inklusion. Prekäre Arbeitsverhältnisse beeinträchtigen nicht nur die eigenen finanziellen Verhältnisse, sondern erhöhen die Gefahr sozialer Isolation. Das Exklusionspotenzial hat sich durch die Dominanz des Ökonomischen in allen Lebensbereichen generell stark erhöht. Im Sozialalmanach werden auch Lösungen diskutiert: Was muss ändern, damit die Inklusion gestärkt wird und sowohl Armut als auch soziale Ausgrenzung bekämpft werden?