Auge um Auge
ISBN:
978-3-85869-944-2
Auflage:
1. Auflage 2022
Verlag:
Rotpunktverlag
Land des Verlags:
Schweiz
Erscheinungsdatum:
16.03.2022
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
256
Lieferung in 3-4 Werktagen
Versandkostenfrei ab 40 Euro in Österreich
Was tun mit gefährlichen Menschen? Mit Männern, die gemordet oder Kinder missbraucht haben? Und die eventuell wieder rückfällig werden? Sie lassen sich vielleicht resozialisieren, aber eben nur vielleicht. Deshalb wurde die Verwahrung eingeführt, die unbefristete Haft – um die Gesellschaft vor denen zu schützen, die es wieder tun könnten.
Susan Boos spricht mit Fachleuten, mit Verwahrten und mit deren Angehörigen. Der berühmte Gutachter Frank Urbaniok erzählt, wie er sein Diagnosemodell Fotres entwickelt hat, mit dem festgestellt werden soll, wer wirklich gefährlich ist und drinnen bleiben muss. Herr Vogt berichtet, warum er es nicht aushält, länger verwahrt zu sein und sich gerne mit Exit das Leben nähme. Frau Scherer macht sich Vorwürfe, weil sie glaubt, sie sei mitschuldig, dass ihr Sohn als Pädophiler verwahrt worden ist.
Susan Boos reist durch die Archipele der Verwahrung – vom Schweizer System, in dem Verwahrte gewöhnliche Gefangene sind, über Deutschland, wo sie in besonderen Gefängnissen leben, bis in die Niederlande, wo man ihnen hinter Zäunen ein möglichst normales Leben bieten möchte. Zurück in der Schweiz, erfährt sie von Rechtsprofessor Martino Mona, warum es im Rechtsstaat keine Verwahrung geben sollte und was er mit gefährlichen Menschen täte.
Schlagwörter
Management
Wirtschaft
Recht
Politik
Digitalisierung
Gesellschaft
Nachhaltigkeit
Unternehmen
Demokratie
Erfolg
Migration
Transformation
Geschichte
Europa
Europäische Union
Globalisierung
Inflation
Zukunft
Klimawandel
Bildung
Ökonomie
Wachstum
Sachbuch
Kapitalismus
Feminismus
Psychologie
Freiheit
Philosophie
Umwelt
Krise
Corona
Ethik
Krieg
Rassismus
Religion
Klimaschutz
Ökologie
Frauen
Gerechtigkeit
Korruption
Identität
Technologie
Macht
Gewalt
Armut
Konflikt
Wirtschaftskrise
Gleichberechtigung
Klimakrise
Klima
Neoliberalismus
Landwirtschaft
Flüchtlinge
Kommunismus
Außenpolitik
Aktivismus
Angst
Fridays for Future
Diktatur
Einwanderung
Gefängnis
Debattenbuch
Biodiversität
Umweltzerstörung
Resozialisierung
Artensterben
Angehörige
Widerruf
Sicherungsverwahrung
Katastrophenschutz
Freiheitsentzug
JVA
Gefangenschaft
Justizvollzugsanstalt
Arrest
Verwahrung
Freiheitsentziehung
Gefangene
Gegendarstellung
Gewahrsam
Haftanstalt
Strafvollzugsanstalt
Sicherheitsverwahrung
Klimakatasrophe
Vollzugsanstalt
gesellschaftliche tabus
Zwischen Verwahrung und Förderung
verbrechen gestehen
auswirkungen einer haftstrafe
gesellschaftliches tabu
Würdezentrierte Therapie
angebote bei gewahrsam
Haftanstalten
psychologische aspekte gefängnis
geschichten aus dem echten leben
geschichten aus dem wahrem leben
verbrechen begehen
vorübergehende verwahrung
Zwischen Verwahrung und Therapie
festgenommen
haftstrafe und reputation
wiedereingliederung in die gesellschaft
schwedische Gardinen
in gewahrsam nehmen
psychologische Experten
psychologie gefängnis
psychologische auswirkungen von haftstrafen
Gegenerklärung
psychische folgen von haftstrafen
sachbuch gefängnis
das gefangenendilemma
Widerrufung
Biografische Anmerkung
Susan Boos, 1963 geboren, in St. Gallen aufgewachsen, fing 1984 an als Journalistin zu arbeiten, studierte daneben Jura, Ethnologie und Politologie. 1991 wurde sie Redakteurin der "WOZ Die Wochenzeitung" in Zürich. 2005 übernahm sie die Redaktionsleitung, die sie dreizehn Jahre lang innehatte. Seither schreibt sie weiter für die Zeitung, widmet sich aber auch größeren Recherchen. Seit Anfang 2021 ist sie Präsidentin des Schweizer Presserates. Ihre bisherigen Bücher über Tschernobyl, Fukushima und die Atomwirtschaft der Schweiz sind im Rotpunktverlag erschienen.
Mit Verwahrten kam sie in ihrer Rolle als Redaktionsleiterin in Kontakt. Viele Verwahrte schreiben regelmäßig an Redaktionen, bekommen aber selten eine Antwort. Boos begann sich dafür zu interessieren, wie das Schweizer Verwahrungssystem funktioniert, schrieb Verwahrten zurück, nahm an Prozessen teil und besuchte sie in den Gefängnissen. Sie erweiterte ihre Recherche auf andere europäische Länder wie Deutschland, Österreich und die Niederlande.









