Ausländische einvernehmliche Privatscheidungen und hoheitliche Mitwirkung.
ISBN:
978-3-428-18685-3
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
19.10.2022
Reihe:
Studien zum vergleichenden Privatrecht - Studies in Comparative Private Law
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
400
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Die Arbeit untersucht ausländische einvernehmliche Privatscheidungen unter hoheitlicher Mitwirkung im autonomen internationalen Privat- und Zivilverfahrensrecht. Ein Vergleich gerade mit gerichtlichen Scheidungen zeigt, dass Privatscheidungen wie ausländische Scheidungsurteile verfahrensrechtlich anerkennungsfähig sind (§ 109 FamFG), wenn sie unter hoheitlicher Kontrolle der Scheidungsvoraussetzungen zustande kommen und eine erhöhte Beständigkeit besitzen.
Fehlt es daran, ist eine Wirksamkeitskontrolle der Privatscheidungen nach den IPR-Regeln (Art. 17 II EGBGB i.V.m. der Rom III-VO) durchzuführen. Dies führt insbesondere dazu, dass bei der Anwendbarkeit deutschen Scheidungsrecht die Wirksamkeit der Privatscheidung an § 1564 S. 1 BGB scheitert und es bei der Anwendbarkeit eines Rechts, das ebenfalls eine Privatscheidung kennt, auf die genaue Ausgestaltung der kontrollierenden Mitwirkungsmodalitäten ankommt. Daneben bedarf es großzügigerer Regeln de lege ferenda.
Schlagwörter
Biografische Anmerkung
Laura Möller undertook her legal studies in Mainz and Dijon. After getting her master’s degree in Dijon (Maîtrise) and Mainz (LL.M.), she passed the First State Examination 2017 in Mainz. From 2017 to 2021, she worked as a research assistant at the chair of Prof. Dr. Gruber in Mainz and also, from 2017 to 2018, in part-time as a legal assistant at a law firm in Frankfurt a.M. Since October 2021, she has worked as a legal clerk (Rechtsreferendarin) in Karlsruhe.









