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Außergerichtliche Regulierung strafrechtlicher Konflikte.

ISBN:
978-3-428-19061-4
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
24.04.2024
Reihe:
Schriften zum Strafrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
240
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Die Arbeit setzt sich mit dem Phänomen strafrechtlich relevanter Konflikte auseinander, die nicht entlang dafür vorgesehener staatlicher Verfahren, sondern innerhalb kulturell homogener Gruppen reguliert werden. Sie nähert sich dem Thema, indem sie zunächst die – im Ergebnis engen – Grenzen zulässiger außergerichtlicher strafrechtlicher Konfliktregulierung herausarbeitet, den bisherigen Stand der empirischen Forschung darstellt und sodann die soziologischen und religiösen Hintergründe der Praktiken interner Regulierung im Umfeld von Großfamilien mit türkisch-kurdischer und arabischer Provenienz erörtert. Weiterhin handelt sie die Voraussetzungen des Täter-Opfers-Ausgleiches ab, welchen die Regulierungspraktiken im Ergebnis nur selten gerecht werden. Sie prüft die Strafbarkeit von Beteiligten in diversen typischen Konstellationen wegen Delikten, die die Strafrechtspflege als Schutzgut haben. Zuletzt wendet sich die Arbeit Reaktionsmöglichkeiten des Rechtsstaates auf das Phänomen zu.
Biografische Anmerkung
Die Autorin studierte von 2014 bis 2019 Rechtswissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, wo sie anschließend am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Politik promovierte. Nachdem sie ihr Rechtsreferendariat am Kammergericht Berlin von 2021 bis 2023 absolvierte, nahm sie ihre Tätigkeit als Rechtsanwältin auf.