Auswirkungen des Art. 35a der Verordnung (EU) Nr. 462/2013 auf die zivilrechtliche Haftung von Ratingagenturen
ISBN:
978-3-8487-3938-7
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
15.03.2017
Reihe:
Schriften zum Gesellschafts-, Bank- und Kapitalmarktrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
482
Lieferung in 5-10 Werktagen
Versandkostenfrei ab 40 Euro in Österreich
Politik und Wissenschaft waren vor der Finanzmarktkrise unisono der Meinung, dass Rating-agenturen ausreichend Anreize verspren, sich ordnungsgem�� zu verhalten. Dies �nderte sich schlagartig, als die Finanzmarktkrise ein massives Fehlverhalten von Ratingagenturen offenbarte. Der europ�ische Gesetzgeber f�hrte daraufhin mit Art. 35a der Verordnung 462/2013 eine Regelung ein, die Anlegern und Emittenten einen Schadensersatzanspruch gegen Ratingagenturen im Falle vors�tzlicher oder grob fahrl�ssiger Zuwiderhandlung gegen bestimmte in der Verordnung aufgef�hrte Pflichten einr�umt.
Mit dieser komplexen zivilrechtlichen Haftungsnorm unionsrechtlicher Natur besch�ftigt sich die Arbeit, die indes Zweifel an der Funktionsf�higkeit des Haftungsartikels hegt. Auch wenn durchaus Vorz�ge der erstmaligen Einf�hrung eines unionsweiten Haftungsartikels gelobt werden, so wird zugleich der weiterhin bestehende rechtspolitische Handlungsbedarf betont: Es bedarf erneut einer Reform der Ratingverordnung.









