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Automated Democracy

Die Neuverteilung von Macht und Einfluss im digitalen Staat
ISBN:
978-3-451-39696-0
Auflage:
1. Auflage
Verlag:
Verlag Herder
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
08.04.2024
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
384
Ladenpreis
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In den letzten zwei Jahrzehnten hat die Digitalisierung unsere Welt revolutioniert. Und sie macht auch vor dem Staat nicht Halt. Die umfassende Transformation staatlicher Institutionen hat bereits begonnen. Die Entwicklung hin zu einem digital-technologischen Staatsapparat, der den Bürgern und Wirtschaftsakteuren dient, ist jedoch kein Selbstläufer.

Christian R. Ulbrich und Bruno S. Frey setzen sich in ihrem Buch intensiv mit den Hintergründen und Auswirkungen dieser Veränderungen auseinander. Sie beleuchten die grundlegenden digitalen Dynamiken und Mechanismen. Sie zeigen auf, welche bislang kaum beachteten Risiken und Chancen sich für die Demokratie ergeben. Und sie machen konkrete, innovative Vorschläge, wie unsere zentralen demokratischen Institutionen mithilfe digitaler Technologien zukunftsfest gemacht werden können.

Der Staat steht vor der Wahl: Kann er sich im digitalen Zeitalter neu erfinden oder riskiert er zu scheitern. Die Zukunft unserer Demokratie, unseres sozialen Zusammenhalts und unseres Wohlstands hängt davon ab, wie dieser Wandel gestaltet wird. Dieses Buch ist ein Muss für jeden, der unsere Gesellschaft mitgestalten möchte.

Biografische Anmerkung

Christian R. Ulbrich ist Leiter und Mitbegründer der Forschungsstelle für Digitalisierung in Staat und Verwaltung (e-PIAF) an der Universität Basel, wo er das Forschungsprojekt zum digitalen Staat initiierte und bis heute betreut. Zuvor arbeitete er zu den disruptiven Folgen digitaler Steuerbehörden in einem der global führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen. Er beschäftigt sich seit mehr als zehn Jahren intensiv mit der digitalen Transformation von Staat, Gesellschaft und Unternehmen.

Bruno S. Frey ist Ständiger Gastprofessor an der Universität Basel sowie Forschungsdirektor von CREMA in Zürich. Er war ordentlicher Professor für Finanzwissenschaft an der Universität Konstanz, Visiting Research Professor an der Universität Chicago, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Zürich und Distinguished Professor an der Universität Warwick. Für seine Arbeit wurde Frey vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit fünf Ehrendoktorwürden. Er gilt als einer der wichtigsten Ökonomen im deutschsprachigen Raum und als einer der meistzitierten politischen Ökonomen der Welt.