Automatisierte Fahrzeuge und strafrechtliche Produkthaftung
ISBN:
978-3-428-19401-8
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
02.04.2025
Reihe:
Strafrechtliche Abhandlungen. Neue Folge
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
284
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Die Arbeit untersucht, unter welchen Voraussetzungen der Unfall eines selbständig fahrenden Autos (Automatisierungsstufen 3 bis 5) dem Hersteller zuzurechnen ist. Den Anknüpfungspunkt stellt dabei die in den Fahrzeugen verbaute Künstliche Intelligenz dar, die die Umgebung wahrnimmt und das Fahrzeug steuert. Da gesetzliche und technische Sorgfaltsnormen hier kaum regulieren, wird in unregulierten Bereichen das hochumstrittene erlaubte Risiko als Rechtsinstitut untersucht, um so anhand einer gestuften Risiko- und Nutzenanalyse konkrete Produktfehler herauszuarbeiten. Die Black-Box-Eigenschaft der Fahrzeug-KI hat dagegen zur Folge, dass die Feststellung des Pflichtwidrigkeitszusammenhangs kaum gelingen kann. Die Arbeit beschäftigt sich zudem mit Herstellerpflichten nach Inverkehrgabe und kommt insoweit zu dem Ergebnis, dass sich u.U. strafrechtliche Updatepflichten für Hersteller ergeben können.
»Ausgezeichnet mit dem Universitätspreis für herausragende Dissertationen der juristischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel 2024.«
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Biografische Anmerkung
Mustafa Enes Özcan studied law at the University of Hamburg. After completing his first state examination in 2018 with a focus on commercial and corporate law, he obtained his doctorate under Prof. Dr. Janique Brüning at the Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. During this time, he worked as a research assistant at the chair of Prof. Dr. Thomas Rönnau at Bucerius Law School. He then completed his legal clerkship at the Hanseatic Higher Regional Court in Hamburg.









