Beteiligungsbesitz und Corporate Governance
ISBN:
978-3-8244-7106-5
Auflage:
2000
Verlag:
Deutscher Universitätsverlag
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
25.02.2000
Reihe:
Gabler Edition Wissenschaft
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
318
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Das deutsche Finanzierungssystem ist durch eine Vielzahl von Beteiligungsbeziehungen geprägt, die insbesondere aus der Sicht vollkommener Marktbedingungen nicht erklärt werden können. Auf der Basis informationsökonomischer Modellüberlegungen untersucht Ulrik Wolff, welche Effizienzwirkungen sich unter Beachtung von Informationsasymmetrien aus dieser institutionellen Struktur ergeben und welche Folgerungen hinsichtlich rechtlicher Gestaltungsempfehlungen abzuleiten sind. Der Autor zeigt, dass das durch zwischengeschaltete Finanzintermediäre gekennzeichnete zweistufige Finanzierungssystem durch seine potenzielle Kontrolleffizienz begründet werden kann. Im Sinne einer ökonomischen Analyse des Rechts werden vorliegende rechtliche Regelungen untersucht und Reformvorschläge erarbeitet, die zur Leitlinienempfehlung eines "Marktes für delegierte Unternehmenskontrolle" führen. Der scheinbare Zielkonflikt zwischen Markt und Institution wird durch dieses Konzept eines institutionellen Kontrollmarktes aufgelöst und der Wettbewerb im deutschen Corporate Governance-System gestärkt.
Biografische Anmerkung
Dr. Ulrik Wolff promovierte als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Wolfgang Eisele am Lehrstuhl für Rechnungswesen und Finanzierung der Universität Hohenheim. Heute ist er im Bereich Finanzen und Bilanzen eines deutschen Industriekonzerns tätig.









