Bildungspolitik im Kaiserreich: Die Thun-Hohenstein’sche Universitätsreform insbesondere am Beispiel der Juristenausbildung in Österreich
ISBN:
978-3-631-66980-8
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
12.08.2015
Reihe:
Europäische Hochschulschriften Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
244
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Das Buch untersucht das Reformwerk ebenso wie die Person des österreichischen Reformers Leo Thun-Hohenstein und widmet sich auch den gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen der Epoche. Noch während der Revolution von 1848 erkannte das österreichische Kaiserhaus, dass nur eine fundamentale Reform des Bildungssystems die revolutionäre Stimmung an den Universitäten befrieden könnte. Leo von Thun-Hohenstein setzte die ihm vom Kaiser gestellte Aufgabe als Unterrichtsminister von 1849–1860 trotz teils heftiger Widerstände um. Bis heute beeinflusst die Reform des Leo Thun-Hohenstein das österreichische Bildungswesen.
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Biografische Anmerkung
Lars Maximilian Graf von Thun und Hohenstein studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Köln und Wien. Nach Staatsexamen und Referendariat in Köln und Düsseldorf arbeitete er als angestellter Rechtsanwalt u. a. in einer britischen Großkanzlei in Hamburg. Heute ist er als selbstständiger Rechtsanwalt in München tätig. Parallel zu seiner anwaltlichen Tätigkeit absolvierte der Autor ein Doktoratsstudium der Rechtswissenschaften an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien, wo auch die Promotion erfolgte.