(Bloß) symbolische Rechtsetzung
ISBN:
978-3-16-200232-7
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
21.07.2026
Reihe:
Spiel und Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
731
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Robin Anstötz widmet sich der deutschen Glücksspielregulierung aus rechtssoziologischer, rechtstheoretischer sowie verwaltungsrechtsdogmatischer Perspektive. Im Zentrum steht die Frage, ob es sich bei der deutschen Glücksspielregulierung um bloß symbolische Rechtsetzung handelt. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass dieses Rechtsgebiet seit Jahren durch erhebliche Regulierungsmängel und eine stark polarisierte öffentliche wie fachliche Debatte gekennzeichnet ist. Im ersten Teil entwickelt der Autor ein theoretisches Fundament zur Begriffsbestimmung (bloß) symbolischer Rechtsetzung. Ausgehend von einer Differenzierung zwischen der funktionellen und der symbolischen Dimension der Rechtsetzung wird ein analytisches Modell entworfen, das beide Aspekte systematisch gegenüberstellt und anhand messbarer Parameter beschreibt und handhabbar macht. Auf dieser Grundlage wird die Problematik bloß symbolischer Rechtsetzung im Allgemeinen herausgearbeitet und rechtstheoretisch verortet. Im zweiten Teil untersucht Robin Anstötz die Anwendung des entwickelten Modells auf das deutsche Glücksspielrecht. Er analysiert sowohl die funktionelle als auch die symbolische Dimension der bestehenden Regulierung. Dabei werden zunächst strukturelle Geltungsdefizite identifiziert, gefolgt von einer detaillierten Analyse konkreter Geltungs- und Wirksamkeitsdefizite in ausgewählten Regelungsbereichen des Glücksspielrechts. Hierzu werden aktuelle Erkenntnisse einschlägiger wissenschaftlicher Disziplinen ausgewertet. Dadurch erhält der Leser ein besseres Verständnis der Ursachen und Folgen normativer Dysfunktionalitäten im Glücksspielrecht.
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Biografische Anmerkung
Studium der Rechtswissenschaften; 2025 Promotion (Bochum); Rechtsreferendariat beim OLG Hamm.









