Weitergabe digitaler Werkexemplare und Blockchain-Technologie
ISBN:
978-3-16-164854-0
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
30.10.2026
Reihe:
Geistiges Eigentum und Wettbewerbsrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
330
Dürfen unkörperlich erworbene digitale Werkexemplare weitergegeben werden? Diese Frage ist seit langer Zeit in Literatur und Rechtsprechung umstritten. Dabei gilt es zu klären, ob der urheberrechtliche Erschöpfungsgrundsatz bei digitalen Sachverhalten anwendbar ist. Entgegen gängiger Annahmen verdeutlicht Zoi Michalopoulou, dass dem vermeintlichen Potential der Blockchain-Technologie bei der Etablierung eines ausgeglichenen Sekundärmarkts für digitale Inhalte erhebliche Hürden im Weg stehen. Um die bestehende Rechtsunsicherheit auszuräumen, schlägt sie die Entwicklung eines technischen Standards für die Weitergabe digitaler Werkexemplare vor. Sie entwirft Kriterien, die bei der Abwägung der konträren Interessen zu berücksichtigen sind, um so die Anwendung des urheberrechtlichen Erschöpfungsgrundsatzes im digitalen Umfeld zu ermöglichen.
Biografische Anmerkung
Geboren 1991; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Athen und der LMU München; Rechtsreferendariat und Staatsexamen für die Zulassung zur griechischen Rechtsanwaltschaft in Athen; LL.M. an der LMU München; Staatsexamen für die Zulassung zur deutschen Rechtsanwaltschaft; Lehrbeauftragte an der Bucerius Law School in Hamburg und an der FAU Erlangen-Nürnberg; 2024 Promotion (Bucerius Law School); Rechtsanwältin bei einer internationalen Anwaltskanzlei in Berlin.