Konsumentensouveraenitaet im Bereich sozialer Dienstleistungen: Ein Mittel zur sozialen Integration?
ISBN:
978-3-631-58541-2
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
26.06.2009
Reihe:
Europaeische Hochschulschriften / European University Studies / Publications Universitaires Européennes
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
257
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In der Bundesrepublik Deutschland wurde die Versorgung mit sozialen Dienstleistungen bis Mitte der 90er Jahre als staatliche Aufgabe begriffen und fernab von ökonomischen Marktmechanismen geregelt. Durch anhaltende wirtschafts- und gesellschaftspolitische Veränderungen ist dieses System unter erheblichen Kosten- und Anpassungsdruck geraten. Ein Gutachten der Monopolkommission weist darauf hin, dass der Kostendruck auf einen Effektivitäts- und Effizienzverlust zurückzuführen ist, der u.a. durch fehlende Konsumentensouveränität im Wohlfahrtssystem erzeugt wird. Als Lösung wird der Übergang von der Objekt- zur Subjektfinanzierung vorgeschlagen. Vor diesem Hintergrund geht diese Arbeit am Beispiel der Wohnungs- und Obdachlosenhilfe der Frage nach, ob die Subjektfinanzierung als ein taugliches Instrument für eine soziale (Re-)Integration angesehen werden kann oder vielmehr Exklusionstendenzen verstärkt.
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Biografische Anmerkung
Die Autorin: Birgit Wiese wurde 1967 in Hamburg geboren. Von 1986 bis 1994 war sie als Polizeibeamtin bei der Berliner Polizei (West) tätig. Sie studierte Sozialarbeit/-pädagogik an der Alice-Salomon-Hochschule und Wirtschaftswissenschaften an der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin. Als Sozialpädagogin arbeitete sie im Feld der Berufspädagogik – als Wirtschaftswissenschaftlerin im Bereich «Rechnungswesen und Controlling». Mitte 2008 hat sie ihr Promotionsverfahren an der Humboldt-Universität zu Berlin am Institut für Sozialwissenschaften abgeschlossen. Von 2006 bis 2009 war die Autorin als Gastdozentin an der Alice-Salomon-Hochschule tätig. 2009 folgte sie einem Ruf an die Hochschule der Bundesagentur für Arbeit. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen derzeit im Bereich der Integration von benachteiligten Gruppen in den Arbeitsmarkt und Management von sozialen und öffentlichen Einrichtungen.









