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Das Collegium iuris utriusque in Köln

Wegbereiter für erneuerten Rechtsunterricht im Alten Reich
ISBN:
978-3-412-53688-6
Verlag:
Böhlau Köln
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
07.12.2026
Reihe:
Rechtsgeschichtliche Schriften
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
262
Ladenpreis
62,00 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
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Eine wichtige Entwicklungsphase der mitteleuropäischen Rechtswissenschaft trägt den Namen „Usus modernus pandectarum“. Der Unterricht erfolgte, wie schon im Mittelalter, nicht nach rechtlichen Sachgebieten (z. B. Erbrecht), sondern orientierte sich an den Quellen des kirchlichen und des römischen Rechts (u. a. Pandekten und Codex). Die Neuerung des Unterrichts in dieser Epoche ist die Ausrichtung auf eine praxisbezogene Anwendung des Rechts. Dazu werden in verstärkter Weise die Studenten am Lernprozess durch eigene Disputationen in einem Kolleg beteiligt. Ein erstes Collegium iuris wurde um 1530 in Köln gegründet und war dann Erfolgsmodell für viele Rechtsfakultäten im Reich und in den Niederlanden. Die Arbeit gibt Einblick in Entstehung und Arbeitsweise der neuen Rechtskollegien.