Das EU-Kartellrecht im Kraftfeld der Unionsziele

Die finale Programmierung der Unionstätigkeit durch die Querschnittsklauseln am Beispiel des Art. 101 AEUV
ISBN:
978-3-8329-7835-8
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
18.12.2012
Autoren:
Reihe:
Europäisches Wirtschaftsrecht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
904
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Die Querschnittsklauseln des AEUV statuieren die Pflicht, bestimmte Ziele in allen Politikbereichen der EU zu bercksichtigen. Das EU-Kartellrecht z�hlt zwar einerseits zu den unionalen Politikbereichen, setzt aber andererseits Verhaltensnormen f�r Unternehmen. Aus diesem Spannungsverh�ltnis erw�chst die praxisrelevante Frage, ob und inwieweit die Verfolgung von Gemeinwohlzielen auch dann in die H�nde von Unternehmen gelegt werden kann, wenn dadurch wettbewerbsbeschr�nkende Wirkungen entstehen. Der Verfasser zeigt die Tragweite der Querschnittsklauseln auf und ordnet sie in das europ�ische Normensystem ein. Auf dieser Grundlage untersucht er ihren Einfluss auf das EU-Kartellrecht, indem er die Entscheidungspraxis der europ�ischen Organe auswertet und die vielf�ltigen Konzepte zur Ber�cksichtigung nichtwettbewerblicher Ziele in Art. 101 AEUV analysiert. Ein Schwerpunkt liegt auf den Voraussetzungen und Grenzen einer Schranken�bertragung aus den Grundfreiheiten in das EU-Kartellrecht.