Facebook Pixel

Das freie Erwerbseinkommen der Ehefrau

Die rechtliche Gestaltung in Deutschland und Frankreich im Langen 19. Jahrhundert
ISBN:
978-3-631-93850-8
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
19.01.2026
Autoren:
Reihe:
Europäische Hochschulschriften Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
466
Ladenpreis
82,20 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Lieferung in 3-4 Werktagen Versandkostenfrei ab 40 Euro in Österreich
Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Im Rahmen der Arbeiterschutzbewegung des 19. Jahrhunderts führten die spezifischen Probleme der Frauenarbeit zu weiterführenden gesellschaftlichen und rechtlichen Fragen rund um die Verwertungsrechte eigener Arbeitskraft – insbesondere für verheiratete Frauen. Diese neuen Fragen waren durch den Topos der Lohnsicherung direkt an den Diskurs der Lohngerechtigkeit gekoppelt, welcher neben spezifischen Gerechtigkeitsfragen der Frauenarbeit auch bereits die Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern erörterte. In vergleichender Perspektive soll der Kampf um die Legitimität und Sicherung des Lohns der Ehefrau unter den politischen und sozialen Bedingungen des 19. Jahrhunderts in seinen vielfältigen rechtsdogmatischen Implikationen zwischen Deutschland und Frankreich nachgezeichnet werden. Lohnschutz und Verfügungsgerechtigkeit bedeuteten vor diesem Hintergrund auch die Sicherung des weiblichen Arbeitserwerbs vor missbräuchlichem Zugriff des Ehemannes und waren Teil des Eherechts.
Biografische Anmerkung
Edith Viola Dali studierte Rechtswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen, wo ihre Promotion im Rahmen eines Projektes der Deutschen Förderungsgemeinschaft zum Thema der Lohngerechtigkeit entstand.