Das Gären im Volksbauch
ISBN:
978-3-03-810477-3
Verlag:
NZZ Libro ein Imprint der Schwabe Verlagsgruppe AG
Land des Verlags:
Schweiz
Erscheinungsdatum:
30.01.2020
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
208
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Die Welt ist in Aufruhr. Immer häufiger bricht der Ausnahmezustand in Form von Klimakatastrophen, Anschlägen, Amokläufen oder Wirtschaftskrisen in den Alltag ein. Diese Erfahrung droht inzwischen zur Normalität zu werden. Als Folge empfinden die Menschen zunehmend Unsicherheit und Angst, aber auch Wut und Frustration darüber, dass sich nichts ändert. Den gewachsenen Protest versucht man, unter dem Begriff des Populismus zusammenzufassen. Damit setzt sich das vorliegende Buch kritisch auseinander. Der Autor hat viele Gespräche und Interviews geführt, populäre Zeitungsartikel und Social-Media-Posts analysiert, um zu verstehen, was im Empfinden der Menschen gärt und sich politisch ankündigt.
Walter Hollstein beschliesst sein Buch mit den Worten von Karl Jaspers:
«Wir wollen lernen, miteinander zu reden. Das heisst, wir wollen nicht nur unsere Meinung wiederholen, sondern hören, was der andere denkt. Wir wollen nicht nur behaupten, sondern im Zusammenhang nachdenken, auf Gründe hören, bereit bleiben, zu neuer Einsicht kommen. Wir wollen uns innerlich versuchsweise auf den Standpunkt des anderen stellen. Ja, wir wollen das uns Widersprechende geradezu aufsuchen. Das Ergreifen des Gemeinsamen im Widersprechenden ist wichtiger als die voreilige Fixierung von sich ausschliessenden Standpunkten, mit denen man die Unterhaltung als aussichtslos beendet.»
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Biografische Anmerkung
Walter Hollstein (*1939) war Professor für politische Soziologie in Berlin, anschliessend am Institut für Geschlechter- und Generationenforschung an der Universität Bremen. Er erhielt den Deutschen Sachbuchpreis des Deutschen Bibliotheksverbands und ist Autor mehrerer Bestseller, zuletzt Was vom Manne übrigblieb. Das missachtete Geschlecht (2012).









