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Das Gebot der Realitätsgerechtigkeit von Typisierungen im Steuerrecht

Analyse am Beispiel der Zinssatztypisierung im Steuerschuldverhältnis, § 238 Abs. 1 Satz 1 AO
ISBN:
978-3-631-86243-8
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
29.10.2021
Autoren:
Bearbeiter:
Reihe:
Mannheimer Beiträge zum Öffentlichen Recht und Steuerrecht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
464
Ladenpreis
85,80 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Der typisierte Zinssatz im Steuerschuldverhältnis liegt gemäß § 238 Absatz 1 Satz 1 der Abgabenordnung seit Jahrzehnten unverändert bei 0,5 Prozent pro Monat. Aufbauend auf einer allgemeinen Herleitung und Analyse des Gebots der Realitätsgerechtigkeit von Typisierungen im Steuerrecht beantwortet der Autor die Frage, ob diese Zinssatztypisierung im aktuellen Niedrigzinsumfeld noch realitätsgerecht sein kann. Der Autor greift hierzu die aktuelle Kritik sowohl in der Rechtsprechung als auch in der Literatur an der Zinssatztypisierung auf und begründet sonach unter anderem neue Ideen zur Berechnung der Effektivzinsbelastung, aber auch neue Wege zur Bestimmung des Regelfalls sowie des Referenzzinssatzes als zentrale Ausgangspunkte der Realitätsgerechtigkeitsbewertung.
Biografische Anmerkung
Carsten Zahn studierte Rechtswissenschaften an der Universität Mannheim sowie der Universität Göteborg. Er war als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an der Universität Mannheim am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Regulierungsrecht und Steuerrecht von Professor Dr. Thomas Fetzer tätig. Seither arbeitet er als Steuerberater bei einer international tätigen Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft.