Das kommunikativ ermächtigte Individuum
ISBN:
978-3-16-164907-3
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
17.12.2025
Reihe:
Studien und Beiträge zum Öffentlichen Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
349
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Die Digitalisierung und ihre Medien haben die kommunikative Macht des Individuums im Prozess der politischen Meinungs- und Willensbildung erheblich erweitert. Dadurch ist es zu einer „Polyphonisierung der Demokratie" gekommen, die immer weiter voranschreitet. Diese neue Vielstimmigkeit stellt grundlegende Vorstellungen von den Voraussetzungen der grundgesetzlichen Demokratie in Frage. Leo Roß setzt sich mit dieser Problematik auf der Schnittstelle von Verfassungstheorie und Medientransformationsforschung auseinander. Er arbeitet ein Phänomen auf, das rechtswissenschaftlich in seiner Grundsätzlichkeit bislang zu wenig Beachtung gefunden hat. Er beleuchtet die Fähigkeit traditioneller verfassungsrechtlicher Denkmuster, sich einer dauerhaft veränderten Öffentlichkeit anzupassen. Darauf aufbauend erörtert er, wie das Phänomen der „Polyphonisierung" aus staats-, demokratie- und verfassungstheoretischer Perspektive zu bewerten ist.
Schlagwörter
Biografische Anmerkung
Studium der Rechtswissenschaft in Freiburg i.Br.; 2020 Erste Juristische Prüfung; Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europarecht und Rechtsphilosophie der LMU München; 2025 Promotion; Rechtsreferendariat im Bezirk des OLG Dresden.









