Das Prinzip der gegenseitigen Anerkennung im Europäischen Strafrecht
ISBN:
978-3-8487-2924-1
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
26.09.2016
Reihe:
Schriften zum Internationalen und Europäischen Strafrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
737
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Das Werk liefert eine grundlegende Untersuchung zur Rechtsnatur des Prinzips der gegenseitigen Anerkennung und belegt, dass der sogenannte �Eckstein� der justiziellen Zusammenarbeit in Strafsachen eine inhaltlich allgemeine, rechtsfolgenoffene und daher konkretisierungsbed�rftige Rechtsnorm des europ�ischen Prim�rrechts ist. Dieser Befund erm�glicht eine rechtstheoretisch fundierte Antwort auf die Frage, wie der Konflikt zwischen den Strafverfolgungsinteressen der EU-Mitgliedstaaten und den Beschuldigtenrechten prim�rrechtskonform aufzul�sen ist. Dabei zeigt die Autorin auch auf, dass in den Rahmenbeschl�ssen eine prim�rrechtswidrige Konkretisierung des Prinzips der gegenseitigen Anerkennung zulasten der Beschuldigtenrechte erfolgte. Als Konkretisierungs- bzw. Abw�gungsfehler identifiziert sie das Fehlen eines expliziten grundrechtssch�tzenden europ�ischen ordre public-Vorbehalts sowie die nur fakultative Ausgestaltung des Verweigerungsgrundes beim Versto� gegen den ne bis in idem-Grundsatz.
Schlagwörter
Rechtsnatur
Europäischer Haftbefehl
Grundrechtsbindung
Beschuldigter
Rechtsprinzip
Beschuldigtenrechte
Anerkennungsprinzip
Abwägungslehre
Europäischer Beschuldigter
Abwägungsfehler
„Eckstein“ der justiziellen Zusammenarbeit in Strafsachen
das Prinzip der gegenseitigen Anerkennung
(europäische) Prinzipienlehre
(europäische) Geltungstheorie









