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Das Protokollbuch von Mathias Alber

Zur Praxis des Reichskammergerichts im frühen 16. Jahrhundert
ISBN:
978-3-412-20774-8
Verlag:
Böhlau Köln
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
03.09.2011
Reihe:
Quellen und Forschungen zur höchsten Gerichtsbarkeit im Alten Reich
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
1469
Ladenpreis
309,00 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Das Reichskammergericht hat die Gründe seiner Entscheidungen offiziell nicht bekannt gegeben. Deshalb sind private Protokollbücher der richterlichen Beisitzer (Assessoren) als historische Quelle von herausragender Bedeutung. In diese haben die Assessoren den Verlauf der richterlichen Beratung und die hierbei geäußerten Argumente verzeichnet. Im Mittelpunkt steht hier das älteste bekannte Protokollbuch aus den Jahren 1532/1533, das von Dr. Mathias Alber angefertigt wurde. Es liegt hier in edierter Form vor und ist mit einem erläuternden Apparat umfassend aufbereitet. Die Analyse der bei der Entscheidungsfindung von den Assessoren zitierten Rechtsquellen zeigt, dass bereits im frühen 16. Jahrhundert am Reichskammergericht eine rationale Urteilsbegründung vor allem anhand geschriebenen Rechts vorherrschte. Band 2 ist eine CD-ROM beigelegt, die die Edition und die Regesten inkl. Einführung und Indices enthält.