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Das Recht auf Anhörung eines bestimmten Arztes (§ 109 SGG)

Dogmatische Einordnung und sozialgerichtliche Praxis eines umstrittenen Prozessinstruments
ISBN:
978-3-8487-0177-3
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
27.02.2013
Reihe:
Studien aus dem Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Sozialrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
322
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Die Studie behandelt das in der sozialrechtlichen Praxis sehr umstrittene Antragsrecht auf Anhrung eines bestimmten Arztes im sozialgerichtlichen Verfahren (� 109 SGG). In Prozessen vor den Sozialgerichten wird h�ufig um komplexe medizinische Fragen gestritten. Daher wird im Rahmen der gerichtlichen Sachverhaltsaufkl�rung h�ufig �rztlicher Sachverstand beigezogen. Das Sozialgerichtsgesetz kennt neben der Gutachteneinholung von Amts wegen die Besonderheit der Anh�rung eines von der Klagepartei benannten Arztes. Die Arbeit ordnet das Antragsrecht zun�chst dogmatisch ein und untersucht insbesondere, welche Zwecke dieses verfolgt, und wie es sich zur gerichtlichen Sachverhaltsaufkl�rung verh�lt. Im zweiten, dem empirischen Teil wird auf Basis einer bundesweiten Untersuchung sozialgerichtlicher Verfahren der Frage nachgegangen, ob und in welcher Weise sich die von der Klagepartei veranlassten Gutachten auf den Prozessverlauf und das Prozessergebnis auswirken. Damit ist die Arbeit zugleich ein Beitrag zur Verbindung von Rechtsdogmatik und Rechtstatsachenforschung.