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Das Recht der Ostafrikanischen Gemeinschaft

Eine kritische Analyse
ISBN:
978-3-16-156717-9
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
04.02.2020
Reihe:
Jus Internationale et Europaeum
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
478
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Die im Jahr 2000 wiederbegründete Ostafrikanische Gemeinschaft (East African Community - EAC), der inzwischen neben den Gründungsmitgliedern Kenia, Tansania und Uganda auch Burundi, Ruanda und Südsudan angehören, hat sich das ambitionierte Ziel einer politischen Föderation gesetzt. Zugleich sind in der Integrationspraxis jedoch weitreichende Implementierungsdefizite hinsichtlich des auf regionaler Ebene erlassenen Rechts zu beobachten. Vor diesem Hintergrund untersucht Johannes Döveling, ob und inwieweit das rechtliche Regelungsregime der Ostafrikanischen Gemeinschaft dazu beitragen kann, die Integrationsziele zu erreichen. Dabei berücksichtigt er auch ausgewählte europarechtliche Aspekte. Es tritt eine Wirtschaftsgemeinschaft zutage, die zwar der Europäischen Union ähnelt, allerdings keine nennenswerte Übertragung von Hoheitsrechten vorsieht und sich damit im Ergebnis eher als Plattform für intergouvernementale Kooperation zwischen den Mitgliedsstaaten darstellt.
Biografische Anmerkung
Geboren 1984; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Bayreuth und der University of Cape Town (LL.M.); zahlreiche Projektleitungs- und Feldforschungsaufenthalte in Ostafrika; Akademischer Rat a. Z. an der Universität Bayreuth, zugleich Leiter des Forschungsprojekts "Steering Regional Integration in Africa through Regional Economic Communites: Legal, Political and Economic Instruments" und stellvertretender Leiter des Tanzanian-German Centre for Eastern African Legal Studies (TGCL).