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Das Spannungsverhältnis von Freiwilligkeit und Zwang

Eine grenzüberschreitende Untersuchung obligatorischer Schiedsverfahren
ISBN:
978-3-428-19750-7
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
08.07.2026
Autoren:
Reihe:
Schriften zum Internationalen Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
274
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Die Arbeit untersucht die Rechtmäßigkeit von Schiedsverfahren, bei denen Parteien faktischem oder hoheitlichem Zwang unterliegen. Anlass der Untersuchung waren zum einen die Entscheidung des BVerfG zu ›Pechstein‹ aus 2022 und zum anderen das 2019 in Kraft getretene VerpackG, welches ein gesetzlich angeordnetes Schiedsverfahren enthält. Die Arbeit beleuchtet die Frage des Freiwilligkeitserfordernisses in verschiedenen Bereichen, darunter § 1066 ZPO. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die zwangsweise Unterwerfung unter ein Schiedsgericht stets einer Interessenabwägung zugänglich und unter bestimmten Umständen hinzunehmen ist. Die Ausgestaltung des § 23 Abs. 8, 9 VerpackG ist aufgrund der Verletzung von Verfahrensgarantien verfassungswidrig, aber reformfähig. Zudem wirft die Arbeit einen vergleichenden Blick auf die Rechtslage in anderen Ländern mit Schwerpunkt auf die USA und prüft Anerkennungshindernisse ausländischer Schiedssprüche aus oktroyierten Schiedsverfahren vor deutschen Gerichten.
Biografische Anmerkung
Laura Kähler studied law at the University of Hamburg, specializing in national and international administration of justice and legal drafting. During her studies, she was a participant and coach at the Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot. While pursuing her doctorate, she worked in litigation at a commercial law firm in Hamburg. Since October 2024, she has been a legal trainee at the Hanseatic Higher Regional Court.