Das Verbot paralleler Ermittlungsverfahren vor erstmaliger rechtskräftiger Sanktionierung unter dem Aspekt der Einmaligkeit der Strafverfolgung
ISBN:
978-3-7560-1937-3
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
09.09.2024
Reihe:
Schriftenreihe Deutsche Strafverteidiger e.V.
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
263
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Bisher nicht abschließend geklärt ist die praxisrelevante Frage, ob auch schon vor rechtskräftiger Entscheidung der Gerichte ein Mehrfachverfolgungsverbot wegen derselben Sache zum Schutz des Beschuldigten besteht und wie sich ein solches Parallelverfolgungsverbot im deutschen Recht herleiten lässt. Hierzu wird anhand der Belastungen des Strafverfahrens herausgearbeitet, dass es sich bei dem Strafverfahren in seiner Gesamtheit um einen Grundrechtseingriff handelt. Zur Verortung des Parallelverfolgungsverbots werden ne bis in idem, der Fair-Trial-Grundsatz und der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz analysiert. Zum Schluss wird das Verhältnis paralleler Straf- und verwaltungsverfahren betrachtet und ein eigener Regelungsvorschlag unterbreitet.
Die Arbeit wurde mit dem DStV-Dissertationspreis 2024 ausgezeichnet.
Schlagwörter
Rechtssicherheit
Rechtskraft
ne bis in idem
Doppelbestrafungsverbot
Waffengleichheit
Doppelbestrafung
Mehrfachverfolgungsverbot
prohibition of multiple prosecutions
Grundsatz der Waffengleichheit
integrated procedure of the European Courts
principle of equality of arms
legal certainty and substantive justice
res judicata in criminal law
prohibition of double jeopardy
Integrationsansatz der Europäischen Gerichte
Spannungsverhältnis Rechtssicherheit und materielle Gerechtigkeit
Rechtskraft im Strafrecht









