Das weiße Denken
ISBN:
978-3-9605428-8-9
Auflage:
Originalausgabe
Verlag:
Edition Nautilus GmbH
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
14.03.2022
Bearbeiter:
Reihe:
Nautilus Flugschrift
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
304
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Was bedeutet es, weiß zu sein? Der frühere französische Fußballstar Lilian Thuram engagiert sich seit langem in der antirassistischen Bildungsarbeit. Anschaulich beschreibt er, wie die europäischen Gesellschaften die Kategorien Schwarz und weiß erfunden haben, um Kolonialismus, Versklavung und Ausbeutung zu rechtfertigen. Bis heute zementiert das weiße Denken Herrschaftsverhältnisse und Ungleichheit in der ganzen Welt. In vielen Beispielen, auch aus seiner persönlichen Erfahrung, zeigt Thuram, wie diese Deutungsmuster funktionieren und wie sie allgemeingültig werden konnten.
Thuram bezieht sich immer wieder auf postkoloniale Diskurse, auf Frantz Fanon und Aimé Césaire, James Baldwin und Maya Angelou, Toni Morrison und Achille Mbembe. Sein Buch ist ein zutiefst humanistischer Appell, eingeschliffene Denkstrukturen zu hinterfragen, um so das Fundament für neue Solidaritäten zu legen. Nur dann können wir einander endlich wieder als Menschen begegnen – und die Krisen der Gegenwart gemeinsam bewältigen.
Schlagwörter
USA
Rassismus
Religion
Frankreich
Afrika
Fußball
Kolonialismus
Amerika
Christentum
Ausbeutung
Menschlichkeit
Race
Unterdrückung
Postkolonialismus
Sklaverei
Immanuel Kant
Universalismus
Zivilisation
Rousseau
Kolonialgeschichte
Othering
Nelson Mandela
Simone de Beauvoir
Dekolonisierung
Voltaire
Reni Eddo-Lodge
rassistisch
white fragility
Versklavung
Jean-Paul Sartre
Frantz Fanon
Weißsein
James Baldwin
Kolumbus
Achille Mbembe
weiße Norm
Rassifizierung
Subalterne
Gayatri Chakravorty Spivak
Maya Angelou
Aime Césaire
Alain Mabanckou
Antillen
Guadeloupe
Pascal Blanchard
Biografische Anmerkung
Lilian Thuram, geboren 1972 in Guadeloupe, ist ehemaliger Profifußballer, französischer Rekordnationalspieler, Weltmeister von 1998 und Europameister von 2000. Seit Jahrzehnten engagiert er sich in der antirassistischen Aufklärungsarbeit. 2008 beendete er seine sportliche Karriere und gründete die Stiftung »Éducation contre le racisme, pour l’égalité«. Er ist Autor mehrerer Bücher und wurde für sein Engagement mit diversen Preisen und Ehrendoktorwürden ausgezeichnet.









