Dekonstitutionalisierungstendenzen im internationalen Investitionsschutzrecht

Eine Untersuchung im Lichte von Verfassungsrechtsreformen, ICSID-Kündigungen und Integrationsprojekten in Südamerika unter besonderer Berücksichtigung der bolivianischen Verfassung (2009)

ISBN: 978-3-7089-1286-8

Verlag: Facultas

Land des Verlags: Österreich

Erscheinungsdatum: 05.20152015-05

Co-Verlag: Nomos

Autoren: Böttcher Anna Lotte

Reihe: Studien zum internationalen Investitionsrecht


Format: Buch

Seitenanzahl: 269

/Recht/Internationales Recht und Europarecht /Wirtschaft/Betriebswirtschaftslehre
71,00 EUR
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Beschreibung

Das internationale Investitionsschutzregime steht in jüngster Zeit vermehrt im Fokus der öffentlichen Kritik. Dabei werden verschiedene Defizite des bestehenden Regimes diskutiert und unterschiedliche Konsequenzen gefordert. Zum Teil wird von einem backlash gegen das Investitionsschutzregime gesprochen, zum Teil von notwendigen Mankos, die es mit Blick auf die positiven Errungenschaften zu akzeptieren gilt. Kritik kam seit jeher aus Südamerika. Daher überraschte es nicht, dass es mit Bolivien, Ecuador und Venezuela drei Staaten dieses Kontinents waren, die die Kündigung des ICSID erklärten und in Form neuer Verfassungen strukturelle Veränderungen des Regimes anvisierten. Das Buch geht auf diese strukturellen Entwicklungen, ihre Ursachen und Konsequenzen ein. Es wird eine Einordnung der nationalen rechtlichen Prozesse in die aktuellen völkerrechtlichen Entwicklungen vorgenommen. Daneben werden konkrete Schwachstellen des Regimes identifiziert und mögliche Lösungswege aufgezeigt. Das Werk ist Teil der Reihe Studien zum Internationalen Investitionsrecht, Band 16.