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Der Acte Clair in der deutschen Rechtsprechung zum Europäischen Zivilprozessrecht

ISBN:
978-3-631-85969-8
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
30.11.2021
Bearbeiter:
Reihe:
Schriften zum internationalen Privat- und Verfahrensrecht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
488
Ladenpreis
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Knapp 40 Jahre nachdem der EuGH mit der Rechtssache CILFIT die Acte Clair-Doktrin in das Europarecht eingeführt hat, untersucht die Arbeit zum Europäischen Zivilprozessrecht die Vorlagepraxis und -bereitschaft der deutschen Gerichte. 50 Entscheidungen wurden im Kontext der bestehenden EuGH Rechtsprechung analysiert. Festgestellt wurde dabei, dass die nach CILFIT vorzunehmende Prüfung rein formeller Art ist und diese durch ein materielles Verständnis des Acte Clair ersetzt werden sollte und damit handhabbarer gemacht werden kann. Danach sollen die Gerichte, um eine erforderliche einheitliche Rechtsprechungspraxis der Mitgliedstaaten zu gewährleisten, insbesondere das Telos der anzuwendenden Normen ermitteln und als Korrektiv den Individualrechtsschutz berücksichtigen.
Biografische Anmerkung
Lea-Ariane Blenk (geb. Rudolph) studierte Rechtswissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und an der Université Pierre-Mendès-France in Grenoble, Frankreich. Sie war promotionsbegleitend als Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Ausländisches und Internationales Privatrecht, Abt. 3 der Albert-Ludwigs Universität Freiburg unter der Leitung von Professor Dr. Jan von Hein, der zugleich ihr Doktorvater ist, tätig. Seit Dezember 2019 absolviert sie den juristischen Vorbereitungsdienst am OLG Rostock.