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Der Auf- und Ausbau marktübergreifender „Multi-Produkt-Ökosysteme“ in der materiellen Fusionskontrolle nach Art. 2 FKVO

ISBN:
978-3-339-15014-1
Auflage:
Aufl.
Verlag:
Kovac, Dr. Verlag
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
01.08.2026
Autoren:
Reihe:
Studien zur Rechtswissenschaft
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
200
Ladenpreis
92,40 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Wertschöpfung in der Digitalwirtschaft erfolgt zunehmend in so genannten digitalen Ökosystemen. Digitale Ökosysteme sind Netzwerke aus sich gegenseitig ergänzenden digitalen Produkten, Diensten und Dienstleistungen, welche über gemeinsame Koordinationsmechanismen wie zum Beispiel technische Schnittstellen und Designstandards verfügen. Ihre häufig marktübergreifende Ausdehnung gibt Anlass zu neuartigen Wettbewerbsbedenken. Der Autor untersucht die Prüfung von Zusammenschlüssen durch die Europäische Kommission, wenn diese den Auf- und Ausbau marktübergreifender „Multi-Produkt-Ökosysteme“ betreffen. Darunter sind digitale Produktportfolios eines einzigen Anbieters zu verstehen. Die Arbeit liefert eine systematische Analyse der einschlägigen ökonomischen Schadenstheorien der Kommission und deckt Gemeinsamkeiten, Lücken und Widersprüche in der behördlichen Entscheidungspraxis auf. Im Zentrum steht dabei die Frage, inwieweit die Kommission bei den herkömmlichen Prüfungsansätzen und Prüfkriterien aus ihren fusionskontrollrechtlichen Leitlinien bleibt und inwieweit sie davon abweichen beziehungsweise neuartige Ansätze entwickeln muss. Nachdem er zunächst die wettbewerbsökonomischen Hintergründe digitaler Ökosysteme erläutert, widmet sich der Autor intensiv den wichtigsten jüngeren Kommissionsentscheidungen zu Zusammenschlussvorhaben im Kontext des Auf- und Ausbaus marktübergreifender „Multi-Produkt-Ökosysteme“. Dabei abstrahiert er jeweils die zentralen Erwägungsgründe der Kommission zu allgemeingültigen Schadenstheorien und unterzieht diese einem eingehenden Vergleich untereinander. So entsteht ein kritisch reflektiertes Bild über den aktuellen Stand der einschlägigen Entscheidungspraxis der Kommission. Dieses Bild ergänzt der Autor um Darstellungen zu praktisch relevanten Einzelfragen wie die Bewertung der wettbewerblichen Relevanz von Daten. Auch einen Ausblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen lässt die Arbeit nicht missen. Das Werk schließt mit 8 prägnanten Thesen.