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Der Bedeutungswandel der Beweismittel im Strafverfahren am Beispiel des «genetischen Fingerabdrucks»

Beweismittel im Grenzbereich von Recht und Ethik
ISBN:
978-3-631-55469-2
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
14.06.2006
Autoren:
Reihe:
Europaeische Hochschulschriften Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
208
Ladenpreis
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Die anhaltende Diskussion um die Anwendbarkeit neuartiger kriminologischer Analysetechniken, u. a. in Form des «genetischen Fingerabdrucks», wird zum Anlaß genommen, die Auswirkungen und rechtlichen Rahmenbedingungen dieser Beweismittel auf den Strafprozeß einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Hierbei werden die Mittel des objektiven Personalbeweises erläutert und am Beispiel des «genetischen Fingerabdrucks» die strafverfahrens- und verfassungsrechtlichen Probleme analysiert sowie eine normative Lösung kritisch gewürdigt. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die Auswirkungen des modernen Sachbeweises auf die Rolle des Angeklagten im Strafverfahren. Zunächst wird die Entwicklung des Sachbeweises in historischer Reihenfolge aufgezeigt, um hieran anschließend den status quo sowie den künftigen Fortgang der Entwicklung zu untersuchen. Den Schlußpunkt bildet eine Überprüfung der Zulässigkeit neuer Verfahrenstechniken im Strafverfahren auch aus ethischer Sicht. Hierzu werden ethische Maßstäbe herangezogen anhand derer die gesellschaftliche Akzeptanz kritisch betrachtet wird.
Biografische Anmerkung
Der Autor: René Latotzky, geboren 1964 in Berlin; 1986 bis 1991 Studium in Berlin und München; 1992 Erstes Staatsexamen; Referendarstationen u. a. in Paris und New York; 1995 Zweites Staatsexamen und anschließende Tätigkeit als Rechtsanwalt für eine internationale Anwaltskanzlei in New York und Berlin; seit 1997 für eine überregionale Kanzlei in Berlin und Wien tätig.