Der finanz- und kapitalmarktrechtliche Gleichwertigkeitsmechanismus
ISBN:
978-3-16-159350-5
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
16.04.2020
Reihe:
Schriften zum Unternehmens- und Kapitalmarktrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
271
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Der Gleichwertigkeit kommt im heutigen Finanz- und Kapitalmarktrecht erhebliche Bedeutung zu. Dabei handelt es sich um einen Regelungsmechanismus, der wie folgt funktioniert: Eine Norm sieht begünstigende Rechtsfolgen - etwa die Registrierung eines Unternehmens zur Erbringung von Wertpapierdienstleistungen - für den Fall vor, dass ihr Regelungsgegenstand bereits in gleichwertiger Weise durch die Vorschriften eines anderen Normgebers verwirklicht wird. Zahlreiche Normierungen dieses Mechanismus finden sich in den Drittstaatenregelungen der Europäischen Union, die vor dem Hintergrund des Brexits zuletzt beträchtliche Relevanz erlangt haben. Bislang bestehen in Praxis und Wissenschaft allerdings Unklarheiten über diverse Aspekte der Gleichwertigkeit. Tilman Imm legt dar, dass es sich bei den verbreiteten Gleichwertigkeitsvorschriften um Fälle gesetzlich vorgesehener Substitution handelt, und zeigt die praktischen Konsequenzen dieser Erkenntnis auf.
Schlagwörter
Biografische Anmerkung
Geboren 1992; Studium der Rechtswissenschaften in Freiburg im Breisgau; 2017 Erste Juristische Prüfung; wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, Abt. 3 an der Universität Freiburg im Breisgau; seit 2020 Referendariat am OLG Düsseldorf.









