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Der Gedanke der Praevention im deutschen Schadensersatzrecht

Die Flucht in den Geldersatz immaterieller Schaeden- Zugleich eine Besprechung der "Caroline"-Urteile des Bundesgerichtshofs und des "Draehmpaehl"-Urteils des Europaeischen Gerichtshofs
ISBN:
978-3-631-36337-9
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
26.04.2000
Autoren:
Reihe:
Europaeische Hochschulschriften Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
276
Ladenpreis
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Die Caroline-Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Entschädigung für die Verletzung des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts und das Draehmpaehl-Urteil des Europäischen Gerichtshofs zu § 611a BGB haben für großes Aufsehen gesorgt, weil sie dem Schadensersatz eine präventive Funktion zugewiesen haben. Die Arbeit geht der Frage nach, inwieweit der Gedanke der Prävention Eingang in das Schadensersatzrecht des BGB finden kann. Im Mittelpunkt steht die Untersuchung der Vereinbarkeit von Prävention mit den Grundprinzipien des Schadensersatzrechts. Weitere Schwerpunkte bilden die Abgrenzung zu Privatstrafen bzw. punitive damages und eine kritische Würdigung sowohl der Caroline-Rechtsprechung als auch des Draehmpaehl-Urteils. Als Ergebnis zeigt sich, daß Prävention dem deutschen Schadensersatzrecht nicht fremd ist und bei der Bemessung von Schadensersatz Berücksichtigung finden kann.
Biografische Anmerkung
Der Autor: Henning Löwe, geboren 1970 in Hamburg. 1989-1995 Studium der Rechtswissenschaften in Hamburg, Münster und Göttingen. 1995 Erstes juristisches Staatsexamen. 1996 Graduierung zum Master of Laws an der University of Georgia in Athens, Georgia, USA. Juristisches Referendariat in Hamburg, Promotion und Zweites juristisches Staatsexamen 2000.