Der Grundrechtsschutz des Erwerbers beim Betriebsübergang
ISBN:
978-3-428-19336-3
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
29.04.2025
Reihe:
Schriften zum Sozial- und Arbeitsrecht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
559
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Lange füllte in Deutschland die Rechtsprechung die regulative Lücke beim Betriebsübergang. Der Ausdifferenzierung der in den 1970er Jahren auf nationaler und europäischer Ebene geschaffenen gesetzlichen Regelungen nahm sich der EuGH an. Zur Anwendbarkeit sei – ähnlich wie dies im In- und Ausland bereits zuvor gesehen wurde – die Identität des Betriebs vor und nach dem Übergang erforderlich. Hierin liegt der »rote Faden« des Betriebsübergangsrechts, was die Frage nach der Veranlassung dieses Kriteriums aufwirft. Am Ende des ersten Teils der Arbeit steht die Erkenntnis, dass die »Betriebsidentität« auf der »Kosten-Nutzen-Äquivalenz« beruht, dass also der Erwerber den Betrieb kostenneutral weiterführen kann. Nicht nur zulässig, sondern zwingend erscheint dies unter Beachtung des rechtsmethodischen und europarechtlichen Rahmens im zweiten und dritten Teil. Der argumentative Mehrwert dieser Überlegungen zeigt sich bei Betrachtung dreier klassischer Problemkonstellationen im vierten Teil.
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Biografische Anmerkung
Valentin Rebstock studied law at Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau. In 2019 he passed the first and in 2021 the second state examination. In the following years he worked as a scientific assistant at the chair of Prof. Dr. Hermann Reichold at Eberhard-Karls-Universität Tübingen. In 2022 he joined the judicial service of the State of Baden-Württemberg as a judge and later as a prosecutor. In 2024 he completed his dissertation »Transferees’ Rights in the Event of Transfers of Undertakings. Concerning the Boundaries of Labour Rights under European Union Law«.









