Der Klassenkampf nach dem Klassenkampf
ISBN:
978-3-940524-21-8
Verlag:
Edition.fotoTAPETA Berlin
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
15.08.2013
Bearbeiter:
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
208
Lieferung in 3-4 Werktagen
Versandkostenfrei ab 40 Euro in Österreich
Ein Beitrag zur Geschichte der laufenden Finanzkrise. Im Kern die Frage: Warum lassen wir uns Tag für Tag so viel Unsinn erzählen? All die ehernen Sätze des neoliberalen Glaubensbekenntnisses lässt der italienische Soziologe Luciano Gallino Revue passieren: Wir leben über unsere Verhältnisse, die Märkte werden's richten, Liberalisierung tut not, und Klassen gibt es schon lange nicht mehr. Sätze wie diese unterzieht Gallino einer derart klarsichtigen Revision, dass man sich fragt: Wie kann es sein, dass uns all das als alternativlose Wahrheit verkauft wird? Die seit Jahren nicht endende Staatsschulden-Krise lässt sich nämlich lesen als gigantische Umverteilung von unten nach oben – und als Rücknahme historischer Erfolge einfacher Arbeiter und Angestellter in den Jahrzehnten nach dem letzten Weltkrieg. Gallino sieht in der aktuellen Krise eine große historische Korrekturbewegung. Und die Wiederaufnahme des Klassenkampfs – diesmal von oben.
Schlagwörter
Biografische Anmerkung
Luciano Gallino, gestorben 2015, Soziologe, emeritierter Professor der Universität Turin, langjähriger Präsident des italienischen Soziolgenverbands, Herausgeber der Quaderni di Sociologia, Autor zahlreicher Bücher, zuletzt bei Einaudi: "Finanzcapitalismo. La civiltà del denaro in crisi".









