Der Kulturbund in der SBZ und in der DDR
ISBN:
978-3-658-23552-9
Auflage:
1. Aufl. 2019
Verlag:
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
06.10.2018
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
674
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Mit der vorliegenden Arbeit zeichnet der Autor die Geschichte des Kulturbundes erstmalig von 1945 bis 1990 quellenkritisch nach. Im Mittelpunkt stehen dabei die Fragestellungen, ob und wie zentrale Beschlüsse an der Basis umgesetzt und wie die Möglichkeitsräume des Kulturbundes durch Einzelne genutzt wurden. Der Kulturbund in der SBZ/DDR war eine kulturelle Massenorganisation, in der 1989 mehr als 280.000 Mitglieder in 1.800 Ortsgruppen versammelt waren. Während die offizielle Parteihierarchie im Kulturbund einen Transmissionsriemen ihrer Kulturpolitik sah, die den jeweils herrschenden innen- und außenpolitischen Wendemanövern angepasst wurde, war er für andere, vor allem für die Mitglieder, Interessenvertretung, Plattform für freien Meinungsaustausch, Gestaltungsspielraum, Stätte persönlicher und fachlicher Weiterbildung, Finanzierungsquelle, Hobbyvereinigung oder Intelligenzorganisation, empfundener Freiraum, aber auch Zwangsvereinigung und staatlicher Aufpasser.
Biografische Anmerkung
Andreas Zimmer ist seit 2012 Leiter des Clustermanagement Tourismus Land Brandenburg.









