Der Pastiche gem. § 51a UrhG und die urheberrechtliche Zulässigkeit von User Generated Content

ISBN:
978-3-428-19373-8
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
28.02.2025
Autoren:
Reihe:
Studien zu Eigentum und Urheberrecht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
318
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Die Pasticheschranke gem. § 51a UrhG schließt eine seit Langem bestehende Lücke im Bereich künstlerischer Nachnutzungen im nationalen Urheberrecht. Doch fallen auch Memes und GiFs in den Anwendungsbereich der Norm?

Die im Jahr 2021 in das Urheberrechtsgesetz eingeführte Schrankenregelung stellt Gerichte und Rechtsanwender vor erhebliche Schwierigkeiten in ihrer Auslegung und praktischen Anwendung. Diese Arbeit bietet eine Analyse der bisher wenig beleuchteten Neuregelung aus deutscher und unionsrechtlicher Perspektive. Es wird eine praxisorientierte Definition der Pasticheschranke vorgestellt und ihre Anwendungsmöglichkeiten im analogen und digitalen Umfeld – insbesondere im Hinblick auf nutzergenerierte Medieninhalte (User Generated Content) – aufgezeigt. Die Autorin kommt zu dem Ergebnis, dass durch eine zielgerichtete Auslegung der Pasticheschranke ein angemessener Interessenausgleich erreicht werden kann, so dass keine Erweiterung des bestehenden Schrankenkataloges erforderlich ist.

Biografische Anmerkung
Antonia Karsch studied law at Humboldt University Berlin. During her studies, she specialized in intellectual property law and gained practical experience in a law firm specializing in press and media law. After passing the first state law examination, she continued her career in the field of intellectual property law and worked as a research assistant at the law firm NORDEMANN. At the same time, she wrote her doctoral thesis under the supervision of Prof. Dr. Eva Inés Obergfell. She is currently completing her legal clerkship in Berlin.