Der rechtlich gebotene Umgang mit abklärungsbedürftigen (Zufalls-)Befunden in epidemiologischen Studien
ISBN:
978-3-8487-6539-3
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
06.07.2020
Reihe:
Schriften zum Bio-, Gesundheits- und Medizinrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
250
Lieferung in 5-10 Werktagen
Versandkostenfrei ab 40 Euro in Österreich
In epidemiologischen Studien treten zunehmend sogenannte Zufallsbefunde auf. Die vorliegende medizinrechtliche Dissertation geht deshalb der Frage nach, welcher Umgang mit diesen Befunden rechtlich geboten ist. Dabei liegt der Schwerpunkt in der Frage, ob beziehungsweise unter welchen Voraussetzungen ein epidemiologischer Forscher dem Probanden gegenüber zur Mitteilung von auffälligen, das heißt krankhaften oder wenigstens abklärungsbedürftigen Befunden berechtigt oder sogar verpflichtet ist. Dazu werden vor allem die vertraglichen Pflichten aus dem Behandlungs- beziehungsweise Probandenvertrag untersucht. Zugleich beleuchtet die Arbeit aber auch datenschutz-, berufs- und strafrechtliche Aspekte, die sich in diesem Zusammenhang stellen.
Schlagwörter
Datenschutzrecht
Medizinrecht
Aufklärung
Bundesdatenschutzgesetz
BDSG
Diagnose
Behandlungsvertrag
Arzthaftungsrecht
Epidemiologie
Informationsanspruch
Unterlassene Hilfeleistung
Recht auf Nichtwissen
Offenbarungspflicht
GenDG
Zufallsbefunde
Zufallsfunde
Datenschutz Grundverordnung
§ 630a BGB
Probandenvertrag
DSG VO
Sicherungsaufklärung
Befundmitteilung
Befundmitteilungspflicht
Forscher-Probanden-Verhältnis









