Der Zusammenhang zwischen Rechnungslegung und Ausschuettungsbemessung

Eine empirische Analyse deutscher boersennotierter Aktiengesellschaften
ISBN:
978-3-631-61588-1
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
13.12.2011
Autoren:
Bearbeiter:
Reihe:
Betriebswirtschaftliche Forschung im Rechnungswesen
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
235
Ladenpreis
79,60 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Lieferung in 3-4 Werktagen Versandkostenfrei ab 40 Euro in Österreich
Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Die Ausschüttungsbemessung deutscher Aktiengesellschaften setzt am Jahresüberschuss des handelsrechtlichen Einzelabschlusses an, der bei Gesellschaften im Konzernverbund gestaltbar ist. Für deutsche Gesellschaften existieren jedoch Aussagen aus der Praxis und Umfrageergebnisse, dass bei der Festlegung der Ausschüttungshöhe der Konzernabschluss den stärksten Einfluss hat. Dies führt zur empirischen Fragestellung, ob der Konzernabschluss einen stärkeren Einfluss auf die Festlegung der Ausschüttungshöhe innehat als der rechtlich dafür vorgesehene Einzelabschluss. Die Paneldaten-Regressionen bestätigen diese Annahme. Die Einzelabschlüsse sind jedoch nicht irrelevant und haben Einfluss auf die Entscheidung, ob überhaupt ausgeschüttet wird. Vor dem Hintergrund der Debatte, das Kapitalerhaltungssystem europaweit zu reformieren, regen die Ergebnisse dazu an, eine ineffiziente Regulierung zu überdenken.
Biografische Anmerkung
Felix Fischer studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Frankfurt am Main. Von 2006 bis 2011 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter und promovierte am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftsprüfung. Er arbeitet bei einer der führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften in Deutschland und berät dort Unternehmen zu Kapitalmarktthemen und komplexen Rechnungslegungsfragen.