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Deutsche Praejudizien und spanische «Jurisprudencia» des Zivilrechts

Eine vergleichende Gegenueberstellung
ISBN:
978-3-631-58561-0
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
19.01.2009
Autoren:
Reihe:
Schriften der Deutsch-Spanischen Juristenvereinigung
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
420
Ladenpreis
139,05 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Dieses Buch wurde mit dem Premio Jurídico der Deutsch-Spanischen Juristenvereinigung sowie mit dem Preis der Dr. Georg F. Rössler-Stiftung im Verein der Rechtsanwälte beim Bundesgerichtshof 2009 prämiert.
Diese Arbeit stellt die deutsche und die spanische Präjudizienforschung einander gegenüber. Schwerpunktmäßig untersucht werden die jeweils zur Präjudizienbindung vertretenen Ansichten. Sie werden anhand von drei Bindungsdimensionen (vertikale, horizontale, internationale Präjudizienbindung) und nach ihrer Bindungsintensität geordnet. Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen beiden Rechtssystemen werden aufgezeigt, wobei besonders der in Spanien dominierende Begriff «Jurisprudencia» vorgestellt und bewertet wird. Institutionelle, organisatorische und verfahrensmäßige Aspekte führen an die Problematik heran. Die Ergebnisse entkräften die These, dass dem spanischen Rechtssystem eine Sonderrolle zwischen kontinentalen Rechtssystemen und denen des anglo-amerikanischen Rechtskreises zukommt.
Biografische Anmerkung
Der Autor: Sebastian Schalk, geboren 1979 in Worms; Studium der Rechtswissenschaften, Politik und Geschichte in Passau, Santiago de Chile und Freiburg im Breisgau; 2005-2006 Mitarbeiter am Institut für Wirtschaftsrecht, Arbeits- und Sozialrecht der Universität Freiburg im Breisgau; anschließend Referendariat in Rheinland-Pfalz.