Deutsche Völkerrechtswissenschaft im Nationalsozialismus
ISBN:
978-3-7560-2354-7
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
21.03.2025
Reihe:
Studien zur Geschichte des Völkerrechts
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
417
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Ausgehend vom Werk des Völkerrechtlers Alfred Verdross (1890–1980) wird die Völkerrechtswissenschaft an deutschen und österreichischen Universitäten zwischen 1933 und 1945 untersucht. Der Fokus liegt dabei auf einer begriffsgeschichtlichen Analyse: Was verstand man damals unter „Volk“ und welchen Einfluss hatte dies auf den völkerrechtlichen Staatsbegriff sowie Minderheitenschutz? Deutlich wird die Abkehr von hergebrachten Positionen und der intensive völkerrechtswissenschaftliche Meinungsstreit. Diese Debatte und die Politisierung des Völkerrechts im Nationalsozialismus werden erstmals umfassend anhand eines systematischen Vergleichs von Verdross’ Werk mit den Werken zahlreicher anderer zeitgenössischer Völkerrechtler nachgezeichnet.
Schlagwörter
Rechtsgeschichte
Völkerrecht
Intervention
Wissenschaftsgeschichte
Minderheitenschutz
minority rights
National Socialism
Minderheitenrecht
Völkerrechtsgeschichte
Völkerrechtstheorie
Staatsbegriff
Staatsrechtswissenschaft
Volksgruppen
Völkerrechtslehre
Volksbegriff
Volksgruppenrecht
conceptional history









