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Die Akzessorietät der Teilnahme an Mord und Totschlag

Eine dogmengeschichtliche Rekonstruktion eines bis heute ungelösten Problems
ISBN:
978-3-8487-0498-9
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
22.01.2014
Autoren:
Reihe:
Neue Schriften zum Strafrecht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
683
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Die Arbeit untersucht den Einfluss zeitgeschichtlicher Ereignisse, wie der Verjhrungsdebatte der 1960er Jahre, auf die Rechtsprechung zur Teilnahme an Mord und Totschlag und deren heutige Auswirkung. W�re der BGH etwa nach Einf�hrung der Unverj�hrbarkeit des Mordes der Qualifikationsthese gefolgt und h�tte auf Mordgehilfen, denen anders als dem Hauptt�ter kein subjektives Mordmerkmal nachzuweisen war, � 28 II StGB angewendet, w�ren bei T�tungsverbrechen der Staats- und Makrokriminalit�t, insb. bei NS-Verbrechen, die gerade erst in Bezug auf BGHSt 22, 375, neu gestalteten Verj�hrungsregeln ausgehebelt worden. Die Taten w�ren entgegen dem Willen des Reformgesetzgebers verj�hrbar gewesen. Wollte der BGH also keine zweite Amnestierungswelle, bedurfte es der Selbst�ndigkeitsthese. Vergleichbares gilt f�r die Behandlung der Mordmerkmale. Besondere Aktualit�t erlangt das Werk, da mit den letzten NS-Verfahren erstmalig �u�ere Zw�nge zur Aufrechterhaltung der st�ndigen Rechtsprechung entfallen.