Die Amtstraegerkorruptionsdelikte nach italienischem und deutschem Recht
ISBN:
978-3-631-62176-9
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
05.04.2012
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
780
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Diese Arbeit stellt das Korruptionsstrafrecht Italiens dar und vergleicht es mit dem Deutschlands. Dies verspricht aus deutscher Sicht rechtspolitisch verwertbare Ergebnisse, denn Amtsträgerbegriff und Korruptionsdelikte beider Länder weisen ein großes Ausmaß an Gemeinsamkeiten auf. Zudem konnte in beiden Rechtsordnungen die Umsetzung von Reformgesetzen der 90er Jahre abgebildet und bewertet werden, in Italien zudem die justizielle Verarbeitung flächendeckender politischer Korruptionsskandale. Keine Rechtsordnung erweist sich im Ergebnis als klar überlegen. Sinnvoll sind punktuelle Änderungen des deutschen Rechts nach italienischem Vorbild: Für Amtsträger gemäß § 11 Abs.1 Nr. 2 c StGB sollte ein niedrigerer Strafrahmen vorgesehen und § 108e StGB zugunsten einer Ausdehnung des § 11 StGB auf Parlamentarier abgeschafft werden. Angebot und Forderung eines Vorteils als materielle Versuchshandlungen sind aus den §§ 331 ff. StGB auszuscheiden.
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Biografische Anmerkung
Markus Rübenstahl, geboren 1973 in Frankfurt am Main; Studium der Rechtswissenschaften in Mainz und Rom 1994-2000; Magister des deutschen und ausländischen Rechts (Mag. iur.) in Mainz 1999; Erste juristische Staatsprüfung 2000; Rechtsreferendariat u. a. mit einer Station in Palermo 2000-2002; Zweite juristische Staatsprüfung 2002; Zulassung als Rechtsanwalt 2002 in Karlsruhe; Rechtsanwalt in Frankfurt am Main seit 2005; Promotion an der Universität Freiburg im Breisgau 2012.









