Die Autonomie der Unionsrechtsordnung
ISBN:
978-3-16-162372-1
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
31.05.2023
Reihe:
Jus Internationale et Europaeum
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
262
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Die Autonomie des Unionsrechts ist ein vom EuGH etablierter "Grundsatz", der die Unionsrechtsordnung vor externen Einflüssen wie dem Recht der Mitgliedstaaten oder - zunehmend - dem Völkerrecht schützen soll. Auf dieser Grundlage proklamiert der EuGH einen absoluten Vorrang des Unionsrechts gegenüber dem nationalen Recht der Mitgliedstaaten und beschränkt die unionsrechtlich zulässige Rechtsprechungsreichweite völkerrechtlich errichteter Spruchkörper. In den letzten Jahren mehren sich infolge politischer Krisen und aufgrund einer Ausweitung des Begriffsverständnisses seitens des EuGH Diskussionen um die Reichweite der Autonomie. Hans-Martin Reissner untersucht den Autonomieanspruch anhand der Rechtsprechung des EuGH, zeigt Begründungsansätze für die Herleitung der Autonomie auf und überträgt die unionsrechtlichen Anforderungen auf die Reformverhandlungen um den Energiecharta-Vertrag und die Errichtung eines Investment Court Systems.
Biografische Anmerkung
Geboren 1994; Studium der Rechtswissenschaften in Heidelberg, Istanbul und Marburg; 2018 Erstes Juristisches Staatsexamen; 2022 Promotion; Rechtsreferendariat am Landgericht Marburg und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Völkerrecht und Europarecht mit öffentlichem Recht in Marburg.









