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Die Bedarfsplanung von Infrastrukturen als Regulierungsinstrument

ISBN:
978-3-16-154121-6
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
21.08.2015
Autoren:
Reihe:
Energierecht - Beiträge zum deutschen, europäischen und internationalen Energierecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
375
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Der Fokus der regulierungsrechtlichen Diskussion verschiebt sich zunehmend von der wettbewerblichen Öffnung vorhandener Netze hin zur Schaffung neuer Infrastrukturen. Tobias Schmitt geht der Frage nach, welchen Beitrag die Bedarfsplanung von Infrastrukturen zu einem gewährleistungsstaatlichen Regulierungsrecht leisten kann. Ausgehend von einem weiten Regulierungsbegriff wird neben klassischen Netzsektoren auch der Krankenhaussektor auf Grund der dort bereits seit langem bestehenden Infrastrukturbedarfsplanung in die Untersuchung einbezogen. Zudem wird die von der staatlichen Infrastrukturfinanzierung ausgehende Steuerungswirkung berücksichtigt. Im Rahmen einer sektorübergreifenden Analyse legt der Autor dar, dass die infrastrukturelle Bedarfsplanung Instrument einer gewährleistungsstaatlichen Regulierung ist und welche Funktionen sie dabei ausfüllen kann. Die Untersuchung schließt mit einer Typologisierung der Bedarfsplanungsmodelle.
Biografische Anmerkung
Geboren 1981; Studium an der Universität Bayreuth und University of Birmingham, England; Referendariat in Bayreuth und Frankfurt/Main; 2010 Zweites Staatsexamen; seit 2011 Rechtsanwalt; 2015 Promotion an der Universität Bayreuth.