Die Bedeutung der Einbeziehung von Bankmitarbeitern in die strafrechtliche Bekämpfung der Geldwäsche
ISBN:
978-3-631-50313-3
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
24.01.2001
Reihe:
Europäische Hochschulschriften Recht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
294
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Geldwäschebekämpfung gilt, auch nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001, als eines der wichtigsten Mittel zur Abwehr organisierter Kriminalität. Dazu wurde nicht nur ein fast flächendeckender Straftatbestand der Geldwäsche geschaffen, der auch berufstypische Handlungen erfassen kann. Es werden auch Bankmitarbeiter durch Verdachtsmeldepflichten, die eine eigene Verdachtsprüfung voraussetzen, in die Ermittlungen bei Geldwäschefällen im Bankverkehr eingeschaltet. Das Geldwäschegesetz und das Kreditwesengesetz in der Fassung des 4. Finanzmarktförderungsgesetzes führen zugleich dazu, dass eine Art Rasterfahndung anhand der Daten von Bankkunden zur Verdachtsgewinnung durchgeführt wird. Aus dem gesamten Regelungswerk ergibt sich eine neue Rolle der Bankmitarbeiter, die Ermittlungsgehilfen, zugleich aber auch Beschuldigte sein können. Der Verfasser untersucht die vom Regelungssystem des einfachen Rechts und vom Verfassungsrecht gezogenen Grenzen, die das formelle und materielle Recht erreicht.
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Biografische Anmerkung
Der Autor: Michael Kaufmann, geboren 1956, studierte Volkswirtschaft und Rechtswissenschaften in Mainz, Frankfurt a. M. und an der Stanford University/USA mit Schwerpunkt Wirtschaftsrecht. Nach Ablegung der Zweiten Juristischen Staatsprüfung arbeitete er in verschiedenen Fachbereichen und in Führungspositionen in Großbanken und Banken und betreute als Syndikusanwalt wirtschaftsrechtliche Mandate. Der Autor hält Lehraufträge und Vorträge an Universitäten, Akademien und Foren. In seiner heutigen Funktion ist Dr. Michael Kaufmann als Vorstand einer mittelständischen Bank tätig.









