Die Bedeutung der Europaeischen Menschenrechtskonvention und der gemeinsamen Verfassungsueberlieferungen fuer den Grundrechtsschutz der Europaeischen Union
ISBN:
978-3-631-58719-5
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
10.09.2010
Bearbeiter:
Reihe:
Dresdner Schriften zum Oeffentlichen Recht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
244
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EMRK und gemeinsame Verfassungsüberlieferungen sind bis zum heutigen Tag feste Bezugspunkte im Grundrechtsschutzkonzept der EU. Die Arbeit analysiert diese Bedeutung und zieht dabei den Bogen von ihrer ersten Erwähnung in der Rechtsprechung des Gerichtshofs über die Aufnahme in das geschriebene Recht im Maastrichter Vertrag (Art. F Abs. 2 EUV, später Art. 6 Abs. 2 EUV) bis hin zum Lissaboner Vertrag (Art. 6 Abs. 3 EUV n.F.) – jeweils als Basis für Grundrechte in Form von allgemeinen Grundsätzen. Gesondert wird untersucht, ob EMRK-Grundrechte weiterhin nur mittelbar im Wege der wertenden Rechtsvergleichung Berücksichtigung finden oder ob sie aufgrund der erfolgten vertragstextlichen Absicherung im Unions- und Gemeinschaftsrecht unmittelbar gelten. In die Gesamtbewertung fließt auch die Frage ein, ob die so erfolgte Grundrechtsabsicherung den verfassungs- und konventionsrechtlichen Anforderungen an einen EU-Grundrechtsschutz genügt.
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Biografische Anmerkung
Andreas Stricker, geboren 1969, studierte Rechtswissenschaften in Passau und Tours (licence en droit), später auch an der University of Sydney (LL.M.). Im Rahmen des juristischen Vorbereitungsdienstes absolvierte er einen Teil der Wahlstation am Europäischen Gerichtshof. Nach mehrjähriger Tätigkeit in einer Anwaltskanzlei arbeitet er seit 2001 in der Rechtsabteilung eines international tätigen Halbleiterherstellers.









